Waldgartenführung in Refrath.
(Foto: Olga Voitovych)
Der Waldgarten wurde nach den Prinzipien des Natur- und Klimaschutzes angelegt. Hier wachsen keine großen Bäume, sondern nur kleine, pflegeleichte Arten. Auf Gemüse wird bewusst verzichtet - stattdessen liegt der Schwerpunkt auf Obstsorten. Neben heimischen Arten wie Apfel und Holunder finden sich hier auch klimaresistente Sorten wie Aprikose oder Pfirsich. Das ist wichtig, weil bei den einheimischen Arten wertvolle Partnerschaften zwischen Bäumen und Insekten entstehen, die zur Biodiversität beitragen.
Eine Besonderheit des Waldgartens in Refrath ist der generationenübergreifende Austausch. Hier kommen Junge und Alte Menschen zusammen, sprechen miteinander und lernen voneinander. Diese Begegnungen machen den Garten nicht nur zu einem ökologischen, sondern auch zu einem sozialen Projekt.
Auch in Zukunft sind weitere Führungen und Aktionen geplant. Dabei geht es immer darum, Menschen miteinander ins Dialog über Natur und Nachhaltigkeit zu bringen. Was genau noch entstehen wird, bleibt vorerst ein kleines Geheimnis.
Text: Olga Voitovych